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Spielfilm Dreh Sommer 2016 - dreizig Tage am Filmset ohne Unterbrechung

Teaser Dreh Kinofilm Rhein-Lahn Krimi "Jammertal"

Bewege deine Kamera, dann bewegst du was!

Eine Kamera auf einem Stativ macht Sinn.

Aber wenn man wirklich nahe am Geschehen sein will und den Zuschauer mitnehmen möchte,

dann bin ich ein großer Fan von echten bewegten Bildern.

Die Kreativität kennt hierbei keine Grenzen.

Hier ein geniales Beispiel:

 

 

Writing is done

 

Der erste Entwurf meines ersten Drehbuchs in Spielfilmlänge ist fertig. In zwei Sprachen: Englisch und Deutsch.

Produzenten sind jederzeit herzlich willkommen.

Ein Skript, das alles beinhaltet, was ein guter Film braucht.

Ich sehe den Film bereits vor mir. Seine Handlungen, Charaktere, Kameraeinstellungen, Crew usw...

Wann können wir beginnen?

Produzenten sind willkommen!

Filmworkshop Peking - überall Zuhause

Brainstorming - 25. Stock - Peking - Agenturalltag

Graphic Novel...

...ist  neben Film die schönste Art, Geschichten zu erzählen.

Ich empfehle Reinhard Kleist. Es gibt von ihm eine Vielzahl von wunderschönen Graphic Novels.

Ich benutze Graphic Novel für Inspirationen, Workshops im Bereich Bildung und Film, und einfach zur Unterhaltung.

Visualisierung der anderen Art.

Sehr empfehlenswert!  


Storyboard self-promotion

 

 

      

Creative Director Beijing

 

Als Creative Director habe ich die Agentur Greenkern/Aperto in Peking bei einem sehr spannenden Projekt unterstützt.

Eine aufwendige Kampagne, die digital und viral ausgerichtet wurde, konnte unter großem Zeitdruck erfolgreich gestaltet werden.

Ich war dabei für den gesamten kreativen Teil verantwortlich, der sich auf Claims, visueller Ausrichtung, Idee, Storyboard und Guerilla Marketing konzentrierte.

Nach meinem von mir abgehaltenen "Filmmaking Sommer Workshop" in Peking und als Communication Manager für ein Automobilunternehmen war die Zusammenarbeit mit Greenkern/Aperto mein bisherigen Highlight in Peking.

Too many meetings and too talkative people sometimes.               A really cool art work by Wang Shugang in Beijing

Internationale Analyse von sogenannten Club.TV-Channels

 

In einer langfristigen Beobachtung habe ich die sogenannten Club.TV-Channels weltweit in den populärsten Sportarten analysiert.

 

Um es auf den Punkt zu bringen: Kein Verein hat es wirklich geschafft, die eigentlichen Bedürfnisse von Fans, Mitgliedern, Fanclubs und Sponsoren abzudecken.

 

Club.TV hat großes Potential und bietet den Vereinen alle Möglichkeiten. Für progressives Denken und Handeln sind die Vereine leider noch nicht offen gegenüber eingestellt.

 

Meine Vermutung ist, dass viele Verantwortliche denken, das Team würde durch eine Erweiterung der interneren Berichterstattung mehr gestört werden und es würde mehr Geld kosten.

 

 

Falsch! Denn ein Mehraufwand könnte refinanziert werden und das Team würde nicht mehr involviert werden, wie bisher auch. Ganz im Gegenteil, denn die "Arbeit" vor der Kamera kann auch sehr viel Spass verbreiten und das Team näher zusammenrücken lassen.

 

Ich habe neue Formate, Ideen und Ansätze ausgearbeitet, die das Club.TV verbessert und neue Einnahmequellen erwirtschaften kann.

 

Die herkömmliche Berichterstattung wie Interviews und Pressekonferenzen oder auch Spielzusammenfassungen kann der User aus den öffentlichen Medien entnehmen. Dafür braucht niemand ein Club.TV.

 

Interessiert? Wir reden darüber.

 

Die Analyse ist auch anwendbar für andere unternehmenseigene Video-Channels.

 

 

 

 

 



Awesome People Beijing

 

Während meines spannenden Aufenthalts in Beijing gehe ich neben meinen Aufgaben als Filmdozent, Präsentationslehrer für BMW und Mitarbeiter am Filmset für einen chinesisch-australischen Spielfilm meiner Leidenschaft als Fotograph nach. 

 

Einige Bilder habe ich in einem Film zusammengefasst.

 

Die Vielfalt der Kultur wird auch durch die unterschiedlichen Menschen der Stadt ausgedrückt.

 

 

Interview mit dem Bundesministerium für Bildung & Forschung

Schulfach Film: „Einen in der Klasse, der das kann, gibt es immer“

Der Filmemacher Thomas Veit plädiert im Interview für einen stärkeren Einsatz von Film in Schule und Unterricht. Filme ermöglichen es, Lerninhalte zu verbinden und sich kreativ auszudrücken.

Online-Redaktion: Herr Veit, Sie sind Filmemacher. Wie hat sich Ihre Zusammenarbeit mit Schülerinnen und Schülern ergeben?

Schülerin mit Filmklappe
© Thomas Veit

Thomas Veit: Das ist eigentlich ein Zufall gewesen. Ich habe 2011 das Lied „Keine wahre Geschichte“ des Rappers Sammy Deluxe gehört, in dem es um Mobbing an Schulen geht. Dieser Song war besonders, weil er wie ein Drehbuch getextet war. Ich hatte sofort Filmbilder vor mir und kam auf die Idee, dass sich eine Verfilmung dieses bereits so filmischen Liedes doch als schönes Projekt an einer Schule anböte. Ich habe mich daraufhin mit Sammy Deluxe getroffen und sein Einverständnis für diese Idee eingeholt, von Schülerinnen und Schülern einen Film über sein Lied drehen zu lassen.

Online-Redaktion: Wo haben Sie das Projekt dann realisieren können?

Veit: Ich habe 2012 die Tulla-Realschule in Mannheim gefunden, die dafür direkt eine Projektwoche organisierte, und mich mit einer 9. Klasse an die Arbeit gemacht. Die Klasse hat sich per Wahl für zwei Hauptdarsteller aus ihren Reihen entschieden und dann an drei Tagen gedreht. Wir hatten keine fremde Hilfe, die Klasse hat alles allein organisiert. Was ich da erlebt habe, hat meine kühnsten Erwartungen übertroffen. Nicht nur, dass der Film am Schluss drei Preise erhalten sollte, sondern es war vor allem die Art und Weise, wie die Jugendlichen mitgezogen haben, die mich begeistert hat.

Lehrerinnen und Lehrer haben mir bestätigt, dass introvertierte Schüler aufgeblüht sind, oder dass auch die, die es sonst mit Pünktlichkeit und Anwesenheit nicht so hatten, immer auf den Punkt da waren und akribisch und fleißig mitgearbeitet haben. Film ist Teamwork. Es kommt auf jeden Einzelnen an, und jeder muss mit jedem zusammenarbeiten. Da gibt es keine Wortführer und Mitschwimmer, wie sie in der klassischen Gruppenarbeit vorkommen. Nur wenn man ein Team ist, kann auch ein Film entstehen.

Online-Redaktion: Dieses erfolgreiche Projekt hat Ihnen dann Lust auf mehr gemacht...

Dreharbeiten zu "Keine wahre Geschichte"
Dreharbeiten zu "Keine wahre Geschichte"

© Thomas Veit

Veit: Es gab mir den Impuls, darüber nachzudenken, wie man Film systematischer in den Schulunterricht einbinden könnte. Nicht wie so oft aufklärend, über Medien dozierend, sondern mit dem Ziel, die Schülerinnen und Schülern die künstlerische Kraft dieses Mediums unmittelbar erleben zu lassen. Dass Schulen dies vermögen, hatte ich bei meinem Studium in Vancouver erfahren: Dort traf ich einen 19-Jährigen, der über ein ungeheures Wissen über Kamera und Schnitt verfügte. Er erzählte mir, dass er seit seinem zwölften Lebensjahr Filme drehte – und zwar in der Schule.

In Kanada gibt es Fächer, die sich nach den Talenten der Schülerinnen und Schüler richten, und ein so genanntes Cross-Curriculum. Wenn beispielsweise im Geschichtsunterricht ein spezielles Thema erarbeitet worden ist, können sich die Klassen an den Filmkurs an ihrer Schule wenden. Gemeinsam überlegt man, wie sich das Thema filmisch umsetzen lässt. Der Kunstkurs steuert dann wiederum Kulissen und Ähnliches bei. So kommen verschiedene Kurse zusammen, arbeiten an einem Thema, und jeder lernt dabei etwas aus verschiedenen Blickwinkeln. Ich finde es toll, wenn sich ein Schulsystem an den Talenten der Schülerinnen und Schüler ausrichtet.

Online-Redaktion: Wie vermitteln Sie Ihr professionelles Wissen?

Veit: Ich habe einen Lehrauftrag an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main angenommen und den Lehramtsstudierenden gezeigt, was mit Film alles möglich ist. Meiner Ansicht nach ist Film ausgesprochen gut dazu geeignet, Lernstoff in einer kreativen Art und Weise rüberzubringen. So kann man beispielsweise Textanalysen, die sonst oft dröge sind, auch an Drehbuchauszügen vornehmen. Drehbücher kann man ganz legal im Internet runterladen.

Thomas Veit bei einen Workshop vor Drehbeginn
Workshop vor Drehbeginn in der Mannheimer Tullaschule© Thomas Veit

Auch kreatives Schreiben lässt sich mit Film verbinden. Ein Thema wie Erwachsenwerden, das in den Curricula des Englischunterrichts in Baden-Württemberg und Hessen vorgesehen ist, kann man als Aufhänger für ein Drehbuch nutzen. Es muss ja nicht mal verfilmt werden, obwohl es heutzutage ein Klacks ist, in der Schule einen Film zu drehen. Ich brauche nicht mal mehr eine Kamera dafür, es reicht ein Handy. Daneben gibt es im Internet kostenlose Schnittprogramme, die sehr einfach zu bedienen sind. Und einen in der Klasse, der das kann, gibt es immer.

Online-Redaktion: Sie haben auch einen Film-Workshop mit Schülerinnen und Schülern am Goethe-Gymnasium Frankfurt am Main durchgeführt. Worum ging es da?

Veit: Der Kontakt zum Goethe-Gymnasium ist über meine Tätigkeit an der Universität zustande gekommen. An dieser Ganztagsschule gab es einen sehr engagierten Lehrer und Filmemacher, Subin Nijhawan, der die Idee hatte, mit seiner Klasse eine Dokumentation über junge deutsch-türkische Remigranten in Istanbul zu drehen und die Frage, warum so viele hoch qualifizierte junge Leute, die in Deutschland aufgewachsen und ausgebildet sind, wieder zurück in die Türkei gehen. Er bat mich um Unterstützung. Ich habe daraufhin in Workshops mit den Schülerinnen und Schülern zu verschiedenen Themen wie Interviewtechniken oder Aufbau einer Dokumentation gearbeitet.

Die Jugendlichen haben dann diese 60-minütige Dokumentation hauptsächlich in Istanbul mit etwa zehn sehr interessanten Interviewpartnern gedreht. 60 Minuten sind ein wahnsinniger Aufwand und eine erhebliche Arbeit, die hier investiert worden sind, was ich an sich schon beeindruckend fand. Dieser Film, „Nirgendwo zu Hause – Überall zu Hause”, hat viele Auszeichnungen erhalten, er ist ins Englische und ins Türkische übersetzt worden.

Online-Redaktion: Wie lassen sich solche Filmprojekte generell in den Unterricht einbinden?

Schülerinnen feilen im Workshop am Drehbuch
Stipendiaten der Hertie Stiftung feilen im Workshop am Drehbuch© Thomas Veit

Veit: Solche Projekte, wie ich sie geschildert habe, sind wegen ihres Aufwands nur sehr schwer an Schulen zu realisieren. Und nicht jeder ist bereit, so ein Vorhaben ehrenamtlich zu begleiten. Aber es ist definitiv möglich. Ansonsten bleiben zum Beispiel eintägige Workshops, um den Schülerinnen und Schülern und insbesondere den Lehrerinnen und Lehrern Tricks beizubringen. An einem Tag können die Jugendlichen und die Lehrer ausreichend viel über die kreativen Möglichkeiten des Films erfahren.

Oftmals haben die Lehrkräfte Berührungsängste wegen der Technik. Kein Wunder, wenn es Schulen gibt, wie ich es von befreundeten Lehrern gehört habe, die noch mit Dias, Tageslichtprojektoren und Videokassetten arbeiten. Die Ängste kann ich ihnen aber nehmen, indem ich klarstelle, dass es hier nicht um professionelle Ansprüche geht, sondern einfach um die Lust, kreativ tätig zu werden.

Online-Redaktion: Steigt der Einsatz von Film als Medium im Unterricht?

Veit: Ich sehe leider derzeit gar nicht, dass sich die Schulen in Richtung größerer Einbindung von Film in den Unterricht bewegen. Wobei ich das pragmatisch einordne: Bereitschaft und Interesse sind sicherlich da, aber das ist halt in der Hauptsache eine Kostenfrage. Würde ich meine Arbeit gratis anbieten, dann wäre das sicher kein Problem. Außer dass ich in Kürze pleite wäre. Ich bin trotzdem von der Zusammenarbeit mit Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften begeistert und überzeugt.

Storyboard
© Thomas Veit

Am Anfang sind sie vielleicht skeptisch, aber dann sieht man die Begeisterung und einen unverbrauchten Enthusiasmus, sodass es richtig Spaß macht, zusammenzuarbeiten. Ein Workshop mit Stipendiatinnen der Hertie-Stiftung in Frankfurt ist mir besonders in Erinnerung. Da waren drei junge Damen, die in ihrem Leben noch nie etwas mit Film zu tun hatten. Was die künstlerisch und inhaltlich vollbracht haben, hat mich wirklich sprachlos gemacht. Ich bin nicht nah am Wasser gebaut, aber deren Film hat mich echt sehr gerührt. Und das kriegen nicht nur angehende Lehrerinnen und Lehrer hin, sondern auch Kinder und Jugendliche. Und letztlich sind diejenigen, die die Filme machen, immer am meisten davon überrascht, wie gut die Ergebnisse ausfallen. Wer sich einmal mit diesem Thema beschäftigt, sieht, welches Potenzial das hat.


Zur Person
Thomas Veit studierte Publizistik in Mainz und arbeitete für verschiedene Fernsehsender als Redakteur und Formatentwickler. Nach einem Studium an der Vancouver Film School (Film Production) arbeitete er selbstständig. Er drehte Dokumentationen, Werbespots und Imagefilme für Sportvereine wie die TSG 1899 Hoffenheim und den FSV Mainz 05 und sowie für Wirtschaftsunternehmen. Sein Kurzfilm „Breaking News" wurde beim New Filmmakers Festival New York City gezeigt und ausgezeichnet. Thomas Veit führte Filmworkshops in Schulen und für Stipendiaten der Hertie-Stiftung durch. Zudem war er als Filmdozent im Bereich Didaktik an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main tätig. Das gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern umgesetzte Filmprojekt „Keine wahre Geschichte” wurde mit insgesamt drei nationalen Filmpreisen ausgezeichnet.


Coming up soon


Aufregend: Drehbuch schreiben für den ersten Feature Film  Exotisch aufregend: Recherche Beijing

Film Werkstatt


Der Bau eines Autos ist vergleichbar mit der Produktion eines Films.

Beides beginnt mit einer Idee. Zur Realisierung benötigt man eine stabile Finanzierung. Danach geht es in die akribische Planung und Organisation.

Design ist der Look des Films. Die Gestaltung des Interieurs das Production Design / Kostüme / Make-up.

Der Bau ist schließlich die Produktion (Dreharbeiten).

Leidenschaftliche "Verrückte" arbeiten gemeinsam an einem Ziel.

Dabei durchlaufen sie Höhen und Tiefen. Harte Arbeit wird durch Leidenschaften unterstützt.

Am Ende geht es um die Zusammensetzung und Feinheiten.

In der Filmsprache sprechen wir von der Post-Production.

Die Würze dieser Arbeit ist der Klang des Motors beziehungsweise die Filmmusik.

Studio Shoot

Cine Tour East Coast

Time for new visions

Filmworkshops Summer Summit 2014

Eine Reihe von Workshops wurden diesen Sommer wieder erfolgreich abgehalten. Unglaubliche und beeindruckende Filme entstanden. Teilnehmer erlernten in weniger als zwei Tagen, wie man einen Film realisiert. Und noch mehr, nämlich alles über das Filmemacher. Arbeiten an einem Filmset, Bedeutung von Kameraeinstellungen und Musik, die Rolle des Regisseurs u.v.m.

Für mich war es wieder sehr beeindruckend, was in den Workshops entstand.

Film macht Freude,

Film ist kreativ,

Film ist Temwork,

Film ist einzigartig.

 

I believe in it!

 

Den Trailer zu den Workshops gibt es unter Film Reel/Workshop

Filmworkshop

In einem 1.5 Tage Workshop wurden Stipendiaten der Hertie Stiftung darauf vorbereitet, wie sie Film als angehende Lehrer in ihren Klassen und Unterricht einbringen können.

 

Film ist grenzenlos und bietet jedem Lehrer in fast jedem Unterrichtsfach eine große Vielfalt.

Textanalyse mal anders, Musikunterricht in filmischer Ausrichtung und der Kunstunterricht wird zum Art Direction Deparment.

Doch das Ziel war, einen eigenen Film zu realiseren und zu schneiden. In 1.5 Tagen unmöglich?

Nein, es ist möglich, denn meine Passion ist ansteckend und das Ergebnis ist nicht nur sehensert, es ist atemberaubend! 

 

Film Team Bad Bevensen: Vielen Dank für alles, ihr habt mich umgehauen!

 

Den Film gibt es unter Film Reel/Workshop

 

 



Wie habe ich Erfolg?

Nicht, indem ich bewahre und sehr traditionell daherkomme,

sondern indem ich Dinge ausprobiere, mutig bin und meinen eigenen Weg beschreite.

Miami Production

From Frankfurt to Miami & more

Bevor es zu aufregenden Wochen nach Miami und weiteren US Staaten geht, warten noch tolle Filmworkshops bei der Hertie Stiftung im Norden und Süden Deutschlands auf mich.

Ich bin sehr gespannt und freue mich auf die kommenden Projekte.

Stay tuned!

Filmworkshop Hertie Stiftung Frankfurt a.M.

Filmworkshop für die Hertie Stiftung Frankfurt.

Wie immer hat es sehr viel Spaß gemacht. Den Stipendiaten auch.

"Action" am neuen Campus der Goethe Universität Frankfurt.

 

Dabei sollten wir den alten Campus in Bockenheim nicht vergessen.

Der legendäre Turm, von vielen verflucht, von vielen geliebt, von anderen als Denkerschmiede auf 38 Stockwerken genutzt, ist leider oder zum Glück Vergangenheit.

 

Was bleibt ist der Geist der anderen Gedanken.

 

Was wir daraus lernen?

 

"Man verdirbt einen Jüngling am sichersten, wenn man ihn verleitet, den Gleichdenkenden höher zu achten, als den Andersdenkenden."

(Friedrich Nietzsche)

Der im Sommer 2013 durchgeführte Workshop mit Schülern des Goethe Gymnasiums Frankfurt erhält, was er verdient. Die fertige Dokumentation "Nirgendwo Zuhause - überall Zuhause" (40 Min.) wird an der Goethe Universität Frankfurt gezeigt.

In einem Film Workshop zum Thema "Produktion einer Dokumentation" wurden Schüler für ihre Reise nach Istanbul filmisch vorbereitet.

Die Endfassung wird in mehrere Sprachen übersetzt und wird als DVD erhältlich sein.

Der Film wurde mit dem 3.Platz bei der Visionale 2013 ausgezeichnet.

Wiedereinmal wurde der Beweis erbracht, das Film an Schulen gehört und mit dem richtigen Couching Unmögliches möglich wird.

Goethe war gut, man der konnte auch filmen

 

2013 war ein sehr erfolgreiches Jahr im Bereich Bildung.

Am Goethe Gymnasium Frankfurt wurden Oberstufenschüler für eine Dokumentation in Istanbul vorbereitet.

Das Ergebnis lässt sich sehen. Die Dokumentation erhielt einen Filmpreis und war für einen weiteren nominiert.

 

Angehende Englischlehrer durchlebten mit mir intensive Seminare an der Goethe Universität in Frankfurt. Alle Bereiche des Filmemachens wurden ausführlich durchlebt.

Die Studenten entdeckten Film für ihren Schulalltag in spe.

Mit großem Erfolg, denn alle wollen Film, und auch das Filmemachen in ihren Unterricht einbauen.

Am Ende des Seminars produzierten die Studenten zu einem englischen Gedicht ihren eigenen Film. Sieben Gruppen, sieben Filme.

Auch das Schneiden eines Films wurde dabei in Basics vermittelt und umgesetzt.

 

Wichtig auch, jeder erkannte, wie aufwendig Filmarbeit ist. Harte Arbeit, die sich aber lohnt.

Die Sichweise hat sich dadurch auch verändert, Filme zu schauen und zu bewerten.

 

Am Ende entstanden die "Uni Legends".

 

Ich bin sehr dankbar für diese großartigen Seminare. Viele Talente wurden entdeckt, die kreative Arbeit war beeindruckend.

 

Spaß, Spaß und nochmals Spaß.

Es wird Zeit, mehr Film an Universitäten und Schulen zu bringen.

 

Uni Legends, danke für eure warmen Worte und die Begeisterung

Film als Schulfach ist ein MUSS!


Ein interessanter Artikel unterstützt meinen Standpunkt


Deutschlandfunk.de vom 10.02.2014

Martin Dorr steht in einem schmalen Klassenzimmer im Souterrain des Privatgymnasiums der Königin-Luise-Stiftung. Statt Frontalunterricht sitzen die achtzehn Schülerinnen und Schüler im Kreis. Jeden Montag und Dienstag lehrt der 42-jährige ein in Deutschland eher ungewöhnliches Fach: Film.

An der Stirnseite des Klassenraums ist unter der Decke eine große Leinwand angebracht. Links an der Wand hängt ein Plakat von Charly Chaplins Schwarz-Weiß-Film Goldrausch, daneben ein Ausdruck mit den Schlagzeilen: Tonfilm ist Kitsch, Tonfilm ist wirtschaftlicher und geistiger Mord.

"Dieser Moment, wo sich etwas ändert, wie wird der bezeichnet bei Schütte? Anstoß genau! Wie bezeichnet Schütte den Anstoß?"

An diesem Vormittag geht es um den dramaturgischen Aufbau von Filmen. Als Hausaufgabe sollten sich die Gymnasiasten das Drehbuchstrukturmodell von Oliver Schütte durchlesen. Das Gelernte sollen sie nun im Unterricht an Filmbeispielen veranschaulichen. Erst hebt jeder brav die Hand, dann kommt es zum Schlagabtausch.

"Ist der Anstoß, wir rauben eine Bank aus? Diskussion zwischen den Schülern."

Martin Dorr unterrichtet neben dem Fach Film auch Deutsch. Bei der Besprechung von Goethes Faust würden seine Schüler in der Regel nicht so leidenschaftlich mitdiskutieren, sagt er.

"Ich selbst mach die Erfahrung, dass Schüler plötzlich bereit sind viel mehr Zeit und Leidenschaft in ein Unterrichtsfach zu investieren, als ich das dann in anderen Fächern erlebe und dass bedeutet für mich, dass Schüler dieser Gegenstand erreicht."

Trotz dieser Erfahrung führt das Unterrichtsfach Film an deutschen Schulen noch ein Nischendasein. Dabei sei die Analyse eines Kinostreifens nicht weniger seriös als die eines Buches, meint Martin Dorr. Neben den klassischen Themen wie der Filmanalyse realisieren die Schüler der 12. Klasse aber auch Filmprojekte. Am Ende der Stunde dürfen Lene Loitsch, Jonathan Holstein und die beiden Filmcrews ihre Kurzfilme präsentieren. Die Schülerinnen und Schüler hatten genau 99 Stunden Zeit, diese zu realisieren. Und weil die Schulstunde längst rum ist, gucken sich die Gymnasiasten die Filme halt in der Pause an.

"So gut, dann schauen wir uns mal den Ersten an."

"Was ich besonders gut an diesem Kurs finde, dass man auch lernt, mit seinen Mitschülern eine Idee zu entwickeln, die dann auf den Punkt zu bringen und auszuarbeiten. Also so mir ist ganz stark aufgefallen, in anderen Kursen machen wir immer wieder Teamarbeit, und es ist immer eine Person, die arbeitet. Und ich denke mir schon am Anfang, ich habe keine Lust auf Teamarbeit, ich bin nicht der Teammensch und hier nach diesem 99-Stunden-Film habe ich wirklich gemerkt, wir waren eine gute Gruppe und Teamarbeit das klappt wirklich, wenn alle das nicht wegen der Note machen, sondern wegen dem Spaß an der Sache."

Warum der Film in Frankreich seit Jahrzehnten zum normalen Unterrichtsstoff gehört, in Deutschland aber noch immer mit spitzen Fingern angefasst wird, kann sich Martin Dorr nur so erklären:

"In Frankreich gibt es den politischen Willen, durchaus auch in Gesetzesform Film größeren Raum einräumen als in Deutschland. In Deutschland wird Film als Wirtschafts- und Handelsgut gesehen nach wie vor. Und insofern wird das vielfältige Potenzial des Filmes als kulturelles Gut und kulturelles Erbe nicht so wahrgenommen, wie in anderen Ländern."

Zurück vom Location-Scouting Barcelona

Lehrauftrag Film@School Goethe University Frankfurt

1899 Academy Film Production

Veit the Game -  I love football

Eine lange und aufwendige Produktionsreihe für den Bundesligisten TSG 1899 Hoffenheim ging vorerst zu Ende. Weitere Produktionen werden folgen.

 Saison Opener Werbespot, Akademiefilm und zwei weitere Filme konnten begeistern.

 

Meine Leidenschaft für Film und Fußball erreicht neue Dimensionen.

Videoproduktionen waren gestern. Der Geist des Films kooperiert mit dem Fußball!

 

"Football is coming home" geht auch ohne Trash.

01. Dezember 2013

Der unter meiner Leitung durchgeführte Filmworkshop mit dem Goethe Gymnasium in Frankfurt am Main trägt weiterhin seine Früchte.

Auf der Visionale 2013 in Frankfurt wurde die von Oberschülern produzierte Dokumentation "Nebeneinander in Istanbul" für den Publikumspreis nominiert.

Well done!

Wieder einmal wurde der Beweis erbracht, dass Schüler zu außergewöhnlichen Dingen fähig sind.

Die Art des Lehrens erzeugt Motivation und Motivation erzeugt Erfolg.

 

Heli Shoot

Erfolgreicher Workshop - wieder mal!

 

Unter meiner Anleitung wurden Schüler des Goethe Gymnasiums Frankfurt a.M. auf eine Dokumentation über Reimmigranten in Istanbul vorbereitet.

Der Workshop trug Früchte.

Das junge Filmteam wurde für einen Filmpreis auf dem "Visionale" Filmfest nominiert.

Mein Glückwunsch dafür. Well done guys!

 

Don't fight the Veit - Quality matters!

Lehrauftrag Goethe Universität Frankfurt

Goethe University Frankfurt - Lecture in term 2013/14

 

The visual turn has been widely acknowledged in TEFL theory. Against this backdrop, film literacy has become an important objective in the English language classroom. While the critical reception of films is one important aspect of film literacy, this class will focus on the productive side. In cooperation with film-maker Thomas Veit, participants will be requested to produce a short film on a topic related to the English language classroom. This experimental phase will be reflected in the light of current theories on film literacy in the TEFL discourse as well as practical questions for classroom implementation.

Alles aus einer Hand

Die Werbe-Trailer-Produktion für 1899 Hoffenheim zeigte wieder einmal, dass "Alles aus einer Hand" schneller, günstiger und familiär ist.

Kunden, die sich einer Werbeagentur anvertrauen, erhalten am Ende ein Ergebnis, das von weiteren drei Dienstleistern realisiert wurde.

Die Kommunikationswege sind endlos, die Produktionsdauer überzogen lang und finanziell kann der Kunde sein "blaues Wunder" erleben.

Denn, da machen wir uns nichts vor, die Agentur schlägt bei jedem weiteren Dienstleister erheblich drauf.

Für den Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim wurde innerhalb von zwei Wochen ein Konzept erstellt, Darsteller gecastet, Locations selektiert, ein Drehbuch geschrieben, der Dreh geplant und durchgeführt  - und am Ende geschnitten.


Alles aus einer Hand: ein Ansprechpartner, ein kreativer Kopf und nur ein Querdenker, mit dem man diskutieren kann oder muss.

Football's coming home

 





Erfolgreicher Filmdreh für 1899 Hoffenheim.

Saison Opener Film geht jetzt in den Schnitt.

Vielen Dank an eine tolle Crew & Schauspieler.

Ein Dreh voller Leidenschaft, Spaß und Professionalität.  

Breaking News

***Opel coming up Release DVD "Wie funktioniert Vollgasfußball" powered by Jürgen Klopp

***Filmworkshop Goethe Gymnasium Frankfurt am Main: Erfolgreicher Filmworkshop mit   sechs ausgewählten Schülern. Vorbereitung für eine Dokumentation in Istanbul/Frankfurt über Remigranten 

***Football's coming home: Melde mich zurück in der Fußball-Bundesliga. 

Mehr dazu bald!

***More News soon...


ClipAward Winner

The Award - here it is!
The Award - here it is!

 

Alle guten Dinge sind 3

 
Was in Mannheim entstand, endet auch in Mannheim."Keine wahre Geschichte" hat den Sprung unter einer Auswahl von mehr als 570 internationalen Filmeinreichungen in die Top 11 des "ClipAward Filmfestivals Mannheim" geschafft.

Jetzt entscheidet das Publikum, am 27.04.2013 im Schloss Mannheim.

"Keine wahre Geschichte" setzte sich somit in drei verschiedenen Filmfestivals gegen insgesamt 1300 Mitbewerbern durch.

Ungewöhnlich, weil der Film ein Schulprojekt an der Tulla Realschule Mannheim war und dennoch den Beweis angetreten hat, alles ist möglich, wenn Talente geweckt werden, Zusammenhalt besteht und ein unbedingter Wille Berge versetzen kann.

Ich bin sehr stolz auf diesen Film und stolz auf alle, die an diesem Filmwerk so großartig mitgearbeitet haben. 

Filmfest Impressions 2012/2013

Vollgasfußball auf die Piste gebracht


Januar 2013: Thomas Veit produziert für Opel im Rahmen der Fußball-Kampagne "Wir leben Autos" ein Fußball-Leckerbissen der besonderen Art.

Mehr dazu in Kürze...

Januar 2013: "Keine wahre Geschichte" geht zum nächsten Festival!!!


Nach dem Festivalpreis des Bayerischen Rundfunks in Oberstdorf hat sich
"Keine wahre Geschichte" beim "Independent Days Festival Karlsruhe" unter mehr als 560 Mitbewerbern durchgesetzt! 


Ich bin sehr stolz darauf. 

Danke ans gesamte Team!!!

Independent Days Festival Karlsruhe vom 24.-28. April 2013

Independent Days 13: Über 560 Filmeinreichungen aus 53 Ländern und "Keine wahre Geschichte" ist dabei!!!

Karlsruhe, Januar 2013- Die Einreichfrist für das "Independent Days"-Filmfest 13 ist genau zum Jahreswechsel am 31. Dezember 2012 um Null Uhr zu Ende gegangen. Insgesamt wurden 561 Filme aus 53 Ländern angemeldet, ein neuer Höchststand, denn im vergangenen Jahr erreichten im Vergleich hierzu "nur" 459 Filme das Festivalbüro

"Die 'Independent Days' werden immer bekannter, gerade auch international. Dies stellt unsere Jury aber auch vor eine immer schwierigere Aufgabe, denn hat sie nun alle Hände voll zu tun, aus all diesen Lang- und Kurzfilmen ihre Favoriten auszusuchen und das Programm zusammen zu stellen", so Festivalleiter Dr. Oliver Langewitz.

Zurück vom Filmfest

November 2012 - Filmfest des Bayerischen Rundfunks in Oberstdorf: 

Keine wahre Geschichte erhält Preis der Bestenliste

 

Vielen Dank an die beste Schule der Welt (Tulla Realschule Mannheim), deren besten Lehrer dieser Welt, an die beste 10b anno 2012/2013 der Welt und an meine beste Crew der Welt!!!

 

Die Jury meinte:

Beste Kamera

Beste Regie

Beste Schauspieler

Beste Nebendarsteller

 

Die Berichterstattung des BR erhält die goldene Himbeere. Wenn man als TV-Sender über ein Filmfestival berichtet, dann bitte mit viel Liebe und Leidenschaft. Dies war leider nur ein Abspielen von Filmen. Sehr schade, da war mehr drin!

 

Wir hatten tolle Tage und gingen mit einem tollen Gefühl nach Hause,

als Sieger :-) 

Wir haben ebenso interessante und talentierte junge Menschen angetroffen. Der Austausch war fruchtbar. 

 

Film als Unterrichtsfach MUSS an deutsche Schulen! Es geht dabei mehr als um das Filmemachen. Charaktere werden gestärkt, Horizonte erweitert und Motivationen geweckt. Ich stelle mich dabei sehr gerne mit all meiner Erfahrung, meiner Power und meinem Wissen zur Verfügung.

Das nächste Festival kommt bald, wir freuen freuen uns darauf!

 

 

 

Filmfestival des Bayerischen Rundfunk: Keine wahre Geschichte nominiert & Award Winner

Der Film zur Musik hat es geschafft! "Keine wahre Geschichte" ist für den Publikumspreis nominiert und wurde auf die Bestenliste des Filmfestivals "Filmgipfel" aufgenommen.


Ich bin sehr stolz. Wir haben den Beweis erbracht, dass auch Jugendliche ohne Filmerfahrung zu großen und unglaublichen Leistungen fähig sind.


We are Filmfestival!

 

Programmhinweis: Von Donnerstag (22. November 2012) auf Freitagnacht (23.11.2012) BR Fernsehen, Schülerfilmgipfel 2012: 0.10 - 01.10 Uhr

 

 

 

Presse über den Filmworkshop "Keine wahre Geschichte"

SCHULEN: Workshop mit professionellem Film-Team

Im „Tulla“ fällt die Klappe für Samy Deluxe

 

Von unserer Mitarbeiterin Barbara Klauß

 

Ein junger Mann steht vor einer Mikrowelle, öffnet die Tür, stellt eine Packung Fertig-Lasagne hinein. "Sehr gut", ruft jemand von hinten. "Wir machen es trotzdem noch einmal." Wieder öffnet er die Mikrowellen-Tür. Und wieder. Sechs Mal wird die Szene wiederholt. Dann ist alles perfekt.

Dicht hinter dem 16-jährigen Richy Heuser steht ein Kameramann, hält die Kamera knapp über seine Schulter. Von links strahlt ein Scheinwerfer. Die Schulküche der Tulla-Realschule hat sich in ein Film-Set verwandelt. Gemeinsam mit den Schülern der Klasse 9b dreht hier ein Film-Team eine Szene des Musikvideos zum Lied "Keine wahre Geschichte" vom aktuellen Album "Schwarz Weiß" des Rappers Samy Deluxe. Der erzählt in diesem Lied die Geschichte zweier Außenseiter. Beide werden gemobbt, beide wollen ein Mal im Mittelpunkt stehen: der eine mit seiner Gitarre, der andere plant einen Amoklauf. Doch dazu kommt es nicht. Stattdessen werden die Jungen Freunde. "Dies ist keine wahre Geschichte", singt Samy Deluxe. "Doch ich wünschte sie wär's."

"Kollegen sehr engagiert"

Die Moral dieser Geschichte ist dem Rapper wichtig. Deshalb hat er 2007 in Hamburg den Verein Crossover gegründet, gemeinsam mit Julia von Dohnanyi und Marvin Willoughby. Ziel dieses Vereins ist es, Grenzen zwischen Kindern unterschiedlicher Kulturen, Stadtteile und Schulformen zu überwinden.

Auf diesen Verein stieß der Mannheimer Filmemacher Thomas Veit. Er hatte den Song gehört und wollte etwas daraus machen. In Kooperation mit Crossover suchte er nach einer Realschule, die bereit war, dieses Film-Projekt mit ihm umzusetzen. Er fand sie in der Tulla-Realschule. "Die Kollegen hier sind sehr engagiert", sagt Veit. Eine Woche lang war er daher mit den Kameramännern Tobias Engelhard und Grimmepreis-Träger Bob Holthaus - ganz ohne Gage - in der Schule zu Gast. Für alle eine ganz neue Erfahrung. "Und es läuft riesig", erklärt er.

Sie haben Aufgaben an die Schüler verteilt und Gruppen gebildet: das Regie-Team oder das Kamera-Team zum Beispiel. Selbstständig richten die Schüler im Produktions-Team die Sets ein. Einen Fernseher haben sie im Zimmer des Amokläufers aufgestellt, daneben eine Spielkonsole. Die Schüler sollen sehen, was zu einer solchen Produktion alles dazu gehört. Und was sie hier erleben, sei realistisch, meint Kameramann Bob Holthaus. "Das ist ein Set, so baut man es auf, so arbeitet man." Im Rahmen der Möglichkeiten, meint er, stellen sie hier etwas richtig Gutes auf die Beine. Spaß macht es ihnen allemal.

Schüler richten Sets ein

Das fertige Video soll auf einer Neuveröffentlichung des Albums "Schwarz Weiß" zu sehen sein. Im Sommer soll es in einem Mannheimer Kino gezeigt werden. Auch Samy Deluxe wird dann wohl dabei sein. Das macht diese ohnehin aufregenden Tage noch ein bisschen aufregender. "Ich bin ein großer Samy-Fan", erklärt Robbel Ghebretatios, 16 Jahre, der im Video in die Rolle des Rappers schlüpft. Eine große Herausforderung - und eine große Ehre. Auch Joshua Foit, 17 Jahre, hat gerne eine Rolle im Video übernommen - wenn auch die des Amokläufers. Nicht zuletzt wegen der Geschichte. "Samy Deluxe hat eine gute Botschaft", meint er.

© Mannheimer Morgen, Dienstag, 27.03.2012

 

PROJEKT: „Kultur.Forscher“ fördert künstlerisches Lernen an Schulen

Mit Graffiti und Hip-Hop zu mehr Kultur

 

Von unserer Mitarbeiterin Alisa Neumann

 

Der Höhepunkt der Präsentation war ein selbst gedrehtes Musikvideo zu Samy Deluxes "Keine wahre Geschichte". Zusammen mit dem Regisseur Thomas Veit und seiner Crew erhielten die 20 Teilnehmer einen Einblick in das Making-of eines Films. "Mir ging es dabei um Begabung und zwar die der Schüler. Gemeinsam konnten wir diese in unserem Video-Workshop entdecken, denn jeder hat ein Talent", lobte der Regisseur und verneigte sich vor der Leistung der jungen Kulturforscher. Das Lied selbst handelt von den Folgen, die Schikanen innerhalb der Schule haben können. Eindrucksvoll brachten die Schüler diese Emotionen auf die Leinwand und zeigten während des Drehs große Motivation. "Ich habe eine Hauptrolle gespielt und es war ein tolles Gefühl - wer wünscht sich schließlich nicht, später mal ein echter Filmstar zu werden?", so Joshua Voit, 17.

Das Projekt ist mit diesen Erfolgen jedoch noch nicht abgeschlossen. Bis 2014 wird es weiterlaufen und anderen Schülern die Chance geben, sich der Kunst und der Kultur anzunähern. "Es war das beste Projekt, was ich mit Schülern je gemacht habe. Hut ab", sagte Dorothea Fogt, Projektkoordinatorin von "Kultur.Forscher".

© Mannheimer Morgen, Dienstag, 24.07.2012

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